Psychologische Experimente mit Menschen bergen immer das Risiko des Missbrauchs. Wenn Versuchspersonen zu Versuchskaninchen degradiert werden, sind die Würde und das Recht auf Unversehrtheit verletzt.

Im Extremfall gab es von Militärs und Geheimdienstlern initiierte wissenschaftliche Konditionierungsprogramme an Menschen, die alle sittlichen Grenzen sprengten und den Tatbestand der Folter erfüllten.

John B. Watson (1878-1958) ging in die Geschichte als Begründer des Behaviorismus ein. Dieser gründet in der Überzeugung, dass das Verhalten von Mensch und Tier mit den Methoden und Instrumenten der Naturwissenschaft untersucht und bewertet werden kann.

Prominentester und radikalster Vertreter dieser Richtung wurde der Psychologe und Schriftsteller B. F. Skinner (1904-1990).

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